Comosee - Grenzschlängeln zwischen Graubünden und Veltlintal
Im Grenzgebiet zwischen dem eidgenössischen Graubünden und dem lombardischen Veltlintal verzahnen sich alpine Kulturlandschaften mit mediterranen Talregionen und markanten Bergkulissen. Deutsches, rätoromanisches und italienisches Sprachgebiet wechseln sich auf unserer Route ab.
Ein besonderes Reiseerlebnis stellen die An- und Rückreise dar - sie erfolgen mit der Rhätischen Bahn. Seit Sommer 2008 zählen die Albula- und Berninabahn zum UNESCO Weltkulturerbe. Über die Viamala-Schlucht geht es über den Splügenpass ins malerische Alpenstädtchen Chiavenna. Alte Verbindungswege führten über den Maloja, Septimer- und Splügenpass über Chiavenna zu den Ufern des nahen Comosees und den Veltliner Weinterrassen. Entsprechend vielfältig sind unsere Wanderungen.
Im nahen Bergell bewegen wir uns in einem der drei italienischsprachigen Täler Graubündens. Rhätische Bilderbuchdörfer schmiegen sich an die Hänge, schroffe Granitgipfel bilden die westlichen Erhebungen der Berninagruppe. Bei Bellaggio ist das tiefe Blau des Comosees allgegenwärtig. Die Veltliner Weinberge mit ihren mühevoll angelegten Trockenmauern begleiten uns auf dem Weg ins Puschlav, das wiederum in Graubünden liegt. Hier haben wir noch einmal Gelegenheit den Abend bei einem guten Glas Grumello, Sassella oder Inferno ausklingen zu lassen. Die rote Berninabahn führt uns über das Engadin wieder nach Südtirol.
Höhepunkte
- An- und Rückreise mit der Rhätischen Bahn (UNESCO Weltkulturerbe Albula- und Berninabahn)
- Wanderungen in der Viamalaschlucht, am Comosee und durch Veltliner Weinterrassen
- Wohnen im Alpenstädtchen Chiavenna
| Mittwoch, 30. September 2009 | Sonntag, 4. Oktober 2009 |
| 5 Tage | leicht bis mittel |
| Wolfgang Niederhofer | 595,- Euro |
| Umweltfreundliche Verkehrsmittel |


